16.3.2014 - Arminen beim Turnier in Verden am Start

Bewertung:  / 0

Wir schreiben das Jahr 2014 und befinden uns im Monat März. Man sollte meinen, dass an einem Sonntag, dem 16ten jenes Monats, ganz Hannover um acht Uhr morgens schlafen würde. Ganz Hannover? Nein. Einige nimmermüde Blauhemden standen zu dieser nachtschlafenden Zeit schon hellwach auf den Füßen. Josef Bekkermann, Hendrik Bartels und Max Grote, sowie etliche Andere begaben sich nach Verden um beim dortigen Turnier der Konkurrenz zu zeigen, wie in Hannover Tischtennis gespielt wird.

Die Resultate, die für uns am Ende zu Buche standen waren durchweg erfreulich. Josef und mir gelang es zwar in der Herren 1550 Klasse nicht, einen Satz zu gewinnen, aber wir haben beide gezeigt, dass wir in diesem Teilnehmerfeld nicht vollkommen chancenlos sind. Stellenweise haben wir gute Spiele gemacht, konnten die Qualität im Spiel aber nicht auf Dauer halten. In schwierigen Gruppen haben wir uns knappe Sätze gegen die Konkurrenz geliefert. Unterm Strich hat es aber nicht gereicht zählbares auf unser TTR-Punktekonto zu zaubern. Am Ende sind wir aus der Gruppe ausgeschieden und mussten die nächsten Spiele zuschauen, was aber nicht langweilig wurde. Wir wurden mit exzellenten Ballwechseln unterhalten. Max machte es besser und gewann die Klasse der Herren bis 1550 im Spaziergang ohne auch nur ein Spiel zu verlieren. Im Doppelwettbewerb schied Josef samt zugelostem Partner schon in der ersten Runde aus. Max und ich bildeten das zweite Doppel mit Arminia-Beteiligung. Uns erging es aber nicht wesentlich besser als Josef. Im ersten Spiel sollten wir gegen das Doppel „Tod gepaart mit Verderben“ antreten. Jenes Duo bestand aus zwei Langnoppenspielern. Wir konnten mit unserem geraden Spiel nicht gegen die unorthodoxen Schläge der Gegner ankommen. Nach drei engen Sätzen fand das Grauen schließlich ein Ende. Ein Endgültiges, denn wir waren ausgeschieden. Aber es bleibt hier zu sagen, lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Im Herren 1550 nichts gerissen, da könnte ja im Herren 1800 doch was gehen. Diesen Gedanken hatte ich nach meinem kurzen Einsatz in der ersten Konkurrenz. So trat ich zusammen mit Klaus Viez in der Herren 1800 Konkurrenz an. Für mich lief es deutlich besser als zuvor im Herren 1550. Es lag wohl daran, dass ich jetzt endlich aufgewacht war. Ich schied zwar, wie schon am frühen Morgen, nach der Gruppe aus, schaffte es aber meinen Gruppengegner zwei Sätze abzutrotzen. Klaus kam aus der Gruppe heraus und zog vor bis ins Achtelfinale. Das Doppel mit Klaus und mir endete wenig erfolgreich nach der ersten Runde.

Final kann festgehalten werden, dass alle Spaß hatten und den Sonntag effektiv genutzt haben. Die Einen haben im Wettkampf der Konkurrenz gezeigt was Sache ist und die Anderen haben neben dem Wettkampf die spielfreie Zeit für einige Trainingseinheiten genutzt. Was gibt es denn schöneres, als an einem Sonntag für den besten Sport der Welt früh aufzustehen, Spaß und Zeit mit Freunden zu genießen, sowie erfolgreich zu sein. Bis zum nächsten Bericht von Turnieren oder Punktspielen!

See you later alligator!

 

Kommentare sind für diesen Beitrag nicht mehr möglich.