Tagebuch Schüler/Jugend Jever-Fahrt 2014

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SchwachSuper 

Hier findet ihr einen kleinen täglichen Bericht über die schöne Zeit in Jever.


Das Smartphone-Zeitalter hat auch seine Vorteile - Die Zugfahrt war recht entspannt für uns.
Leider konnte Sony aus privaten Gründen noch nicht mitkommen, daher waren Paul, Eva und Immo auf sich allein gestellt...
Aber wie schon gesagt, man sollte die Smartphones nicht unterschätzen. So konnten wir 15 Jugendliche ohne Probleme von Hannover über Oldenburg und Sande nach Jever lotsen. Mit den weiteren 2 Jugendlichen, die mit im Auto anreisen durften, kommen wir dieses Jahr auf einen Teilnehmerrekord von 17 Jugendlichen. Mit derzeit 7 Betreuern (Sony und Fabi kommen noch nach), haben wir ein ausgezeichnetes Betreuungsverhältnis.
Kaum in Jever angekommen, hatte Jens schon leckere Nudeln für uns serviert. Gestärkt ging es wie schon die Jahre davor in die Halle. Immo tänzelte gleich um die neue Ballmaschine und klatschte in die Hände, als Jens das Startsignal gab. Es wurde äußerst konzentriert trainiert.
Nach dem Abendessen machten wir einen Ausflug in den lokalen EDEKA, wo wir die Regale gefühlt leer räumten. Eva wurde an der Kasse darauf angesprochen, ob es irgendwo ein Nest gäbe. Mit vollen Armen fragte Tom, ob wir einen Tag später wieder einkaufen gehen könnten.
Anschließend durfte trainieren wer wollte, während die anderen versuchten, das Deutschland-Spiel zu gucken, was durch das schlechte Fernsehsignal erheblich erschwert wurde. Seit 23 Uhr scheint Bettruhe zu sein… (ein Hoch auf die Smartphones?).

Smartphones sind total praktisch, um sich in der whatsapp Gruppe gegenseitig vor patrouillierenden Trainern zu warnen. Nur geht es nicht so schnell, dass man sich noch woanders als im oder auf dem Kleiderschrank verstecken könnte, wo man natürlich gefunden wird…
Nach dem Frühstück um 8 Uhr ging es zu einem intensiven Intervalltraining in die Halle. Trotz der teilweise kurzen Nacht machten alle sehr gut mit. Bei dem Aufwärmtraining kam es leider zu einem kleinen Zusammenstoß zwischen Carsten und Marvin, so dass das erste Kühlpack geholt werden musste. Übrig geblieben ist ein Miniatur-Veilchen.
Zum Mittagessen hatten Jens und Paul einen Berg Kartoffelpuffer gemacht (etwa 100) - sehr lecker! Nachmittags ging es dann in das Erlebnisbad in Isums. Dort gab es außer Schwimmen und Rutschen noch Tretbootfahren und Boccia-Spielen. Fußball geht natürlich immer. Bei der Fahrt mit dem Tretboot sammelten Jens, Lars, Hugo, Roman und Malte fleißig Äpfel, aus denen wir dann zum Abendessen zusammen Apfelmus machten. Unser Dank gilt der Apfelschälkolonne um Paul, bestehend aus Felix, Torge, Hugo, Fritz und Marvin.
Nach dem Abendessen schafften es die ganz Motivierten noch in die Sporthalle, wo es einige spannende Spiele zu sehen gab.
Zum Abschluss wurde gemeinsam Werwolf gespielt. Die Nachtruhe scheint heute früher einzutreten…
Heute Morgen konnten wir die ersten Früchte unserer Arbeit ernten. Das Intervall-Training, der gestrige Freibad-Besuch, "der Werwolf" und nicht zuletzt die erste Nacht haben ihre Spuren hinterlassen.
Das morgendliche Training wurde deswegen von den Jungs nicht so konzentriert durchgeführt, wie wir es von ihnen gewohnt sind. Dennoch wurde von allen "gefightet".
Zur Belohnung ging es heute noch einmal ins Freibad. Zur Freude aller stießen währenddessen Fabi und Sony dazu.
Sonys Hauptaufgabe bestand darin, die Wertsachen zu bewachen, während Fabi die gestrigen Aktivitäten nachholen durfte: als erstes Tretbootfahren, dann Rutschen und Köpper und Salto rückwärts üben.
Nach dem Abendessen und einem kurzen Ausflug zu EDEKA spielten einige von uns noch ein Turnier: die Jungen (Luke, Max, Tom, Joseph und Carsi) unterlagen nur knapp den Alten (Leo, Fabi, Eva, Immo und Sony).
Wer wollte, trainierte noch ein wenig, die restlichen spielten "Werwolf".
Man fragt sich, ob Leo zum "Werwolf" geboren wurde... Auch andere Spielkarten hatten Abonnenten (z.B. Tom das "Mädchen" und Max v. Schenk den "Amor").
"Werwolf" wurde gerade beendet. Wir sind gespannt, wann heute Bettruhe eintritt.
Die Verspätungen zum Frühstück mehren sich. Heute sind die letzten erst um viertel nach acht eingetroffen. Nichtsdestotrotz standen alle um neun Uhr an den Tischen und gaben ihr Bestes. Nach der morgendlichen Trainingseinheit stürzte sich die Meute auf die Burger, die sie sich selbst belegen durften. Im Anschluss gab es eine kleine Ruhephase, in der Halle ging es um vier Uhr weiter. Gespielt wurde ein „Schleifchenturnier“, bei dem die Einzel- und Doppelpartner mit Spielkarten zugelost werden. Um die Teams aufzufüllen, spielten die Trainer abwechselnd mit und es gab viele spannende Spiele zu bewundern. Am Ende wurde sogar Huckepack gespielt (Marvin mit Max auf dem Rücken gegen Niko mit Fritz auf dem Rücken). Zum Abschluss gab es viel Gestöhne bei den Übungen, die Eva aus ihrem Yoga-Repertoire hervorgeholt hat.
Dass die Tische für das Abschlussprogramm umgeschoben worden waren, nutzten die Kinder direkt, indem sie an zwei Tischen hintereinander und an einem Vierertisch (Vier Tische zu Einem zusammengeschoben) spielten. Wer nicht wollte, spielte Wizard oder Werwolf.
Heute startete der Tag sehr anstrengend, denn Jens zog sein Konditions-Programm durch. Wir drehten insgesamt eine halbe Stunde unsere Runden durch die Halle. Nach den "einfachen" Runden liefen wir rückwärts, mit Sidesteps, Knien hoch und Füße an den Po.
Die Muskeln schmerzten bei allen, auch bei den Trainern, doch kurze Anfeuerungen reichten aus, um lahmende junge Tischtennis-Spieler wieder zu motivieren, über ihre Grenzen zu gehen. Eins meiner großen Highlights. Sauber Jungs!
Anschließend absolvierten alle eine Aufschlagschule bei Niko. Während die "letzten" an der Ballmaschine gefilmt wurden (inklusive Videoanalyse und Optimierung des Bewegungsablaufes), durften die anderen ihre Erkenntnisse ausprobieren. Die sehnsüchtig erwartete Mittagspause begann mit einem Berg Schnitzel. Die Küchencrew Jens und Paul hatte ganze Arbeit geleistet. Super lecker!
Wegen des akuten Erschöpfungssyndromes (Vorsicht Insider) sowohl der Spieler als auch der Trainer ging es in der Halle wieder erst um vier Uhr weiter, diesmal mit einem laufintensiven Turnier. Morgen gibt es schwere Beine...
Das Programm nach dem Abendessen wiederholte sich: Vierer-Tisch, wer wollte, für die anderen Werwolf. Trotz des Vollmondes hat sich noch niemand verwandelt.
Heute Morgen entdeckte der Weckdienst etwas sehr Interessantes. Paul stellte einen Mangel an Kindern in den oberen Zimmern fest. Glücklicherweise öffnete Immo die Tür des ersten Zimmers unten äußerst behutsam, denn sonst hätte es eine ordentliche Beule gegeben. Nachdem ein Blick in das Zimmer geworfen wurde, um zu sehen, was die Tür blockierte, stellte sich heraus, dass es sich um den Kopf eines Kindes handelte. In diesem Zimmer gab es weitere Überraschungen: Auf der Matratze vor der Tür lag noch eine Person. Damit nicht genug: die Hochbetten waren hoffnungslos überfüllt. Bis zu 3 Personen lagen in einem Bett, alle im Tiefschlaf. Das haben wir so noch nicht erlebt.
Das „Erschöpfungssyndrom“ erfuhr heute seinen Höhepunkt, sodass die letzte Trainingseinheit äußerst schleppend verlief. Im Gegensatz dazu standen die Leistungen beim „Kaiser“-Tisch und beim abschließenden Fußballspiel. Es wurde noch einmal von allen Alles gegeben! Zum letzten Mittagessen gab es heute ausnahmsweise nichts Selbstgemachtes, sondern Selbstgeholtes vom Italiener. Übrig blieb nur ein kleines Stück Pizza. Der Zustand der Zimmer ließ nach der Inspektion unseres Sauberkeitsbeauftragten Jens noch etwas zu wünschen übrig. Nach einigen Diskussionen waren sie zu dessen Zufriedenheit gesäubert.
Jetzt sitzen wir im Zug und die ersten Köpfe sanken bereits nach 30 Minuten gen Boden, inklusive eines Handys, welches freundlicherweise von einem unbekannten Mitfahrer bei uns abgegeben wurde. Es werden aber immer wieder die letzten Kräfte mobilisiert, denn wer möchte vielleicht noch etwas Lustiges verpassen? Niemand!
Wir hatten alle eine schöne Zeit und freuen uns auf nächstes Jahr.
Erst einmal möchten wir uns bei den Kindern für die 5 tollen Tage bedanken. Außerdem bei den Eltern für den schönen Empfang. Mit so etwas haben wir nicht gerechnet. Jeder Trainer bekam eine große Packung Merci und eine große Sonnenblume. Danke liebe Eltern.
Ebenfalls Danke an Hendrik, der die Trikots für Jens und Sony zum Geburtstag organisiert hat, die dann von allen Teilnehmern unterschrieben wurden.
Zu der Fahrt ist zu sagen, dass der Einsatz der Technik immer mehr an Gewicht gewinnt. Der neue Roboter ist nun digital und eine tolle neue Errungenschaft. Übungen können nun noch besser und genauer trainiert werden. Die neue Kamera bietet im Zusammenhang mit einem Laptop und dem Roboter sehr gute Analysemöglichkeiten. Die Smartphones gestalten die Fahrt etwas ruhiger, dafür rückt der Fernseher immer weiter ins Abseits.
Es ist schön zu sehen, wie sich die kleinen Großen stetig weiter entwickeln, ob es technische Sachen sind oder einfach wie sie erwachsener werden. In diesen 5 Tagen passiert unglaublich viel mit ihnen. Das Gleiche gilt für die Trainer, vor allem die Jungen unter uns.
Der Muskelkater klingt langsam ab, die restlichen Bilder sind hochgeladen, es wird ein kleines Video geschnitten und schließlich ist der Abschlussbericht fertig und das Thema „Jever der Jugend und Schüler“ für dieses Jahr abgeschlossen. Die Vorbereitungen für „Jever der Herren und Damen“ sind bereits im Gange.

Ausruestung.jpgBlaue-Macht.jpgBoot-5.jpgBoot-6.jpgBrennball.jpgDankeschoen-der-Eltern.jpgDoppel.jpgEier-Ball.jpgEva.jpgFritz.jpgGratulation.jpgGruppenbild.jpgHendrik-und-Sony.jpgHendrik.jpgHuckepack.jpgHugo-2.jpgHugo.jpgImmo-beim-Aufschlag.jpgJosef-beim-Aufschlag.jpgLach-mal.jpgLars-beim-Aufschlag.jpgLeiter-1.jpgLeiter-2.jpgLeiter-Hendrik.jpgLion.jpgLuke.jpgMalte.jpgMarvin-und-Jasper.jpgMarvin-und-Max.jpgMaterial.jpgMax-v-S-2.jpgMax-v-S.jpgNadel.jpgPause.jpgQuinn.jpgRoman-sammelt-Aepfel.jpgRoman.jpgSony-Carsi.jpgTT2000-Arminia.jpgTom-2.jpgTom-und-Leo.jpgTom.jpgTorge-Aepfel.jpgTorge-und-Fabi.jpgVerluste.jpgVideo-Analyse.jpgder-Chef.jpgdie-neue-Ballmaschine.jpgendlich-sind-sie-muede.jpggesammelte-Aepfel.jpgwitziges-Gruppenbild.jpg