25.09.14 - 4. vs. 6. - eine Geschichte in neun Akten

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SchwachSuper 

Wir waren gespannt. Was würde wohl werden? Wer würde obsiegen und wer würde greinen? Müssen wir wirklich? Gegeneinander? Tischtennis. Spielen? Der geneigte Leser möge verzeihen, wenn ich etwas aushole, weil Vereinsduelle wirklich nicht so einfach sind. Die Vierte gegen das Dreamteam. Was soll ich denn hier bloß schreiben? Nun, vielleicht so:...

das Dreamteam trat mit Immo als Ergänzungsspieler an, die Vierte in Bestbesetzung. Übrigens, herzlichen Dank lieber Martin, dass die Spielverlegung so problemlos geklappt hat! Und was dann folgte, war schon erlebenswert. In den Doppeln standen sich Frank und Ingo auf der einen und Thomas Frey und Thomas Förster auf der anderen Seite gegenüber. Da ich zeitgleich mit Markus gegen Martin und Dragan das zweite Doppel austrug, kann ich nur berichten, dass das erstgenannte Doppel nur einen Spieler hatte, der "normale" Beläge trug, was dem Spiel einen, nun ja, ausdruckskräftigen Charakter verlieh, so hörte ich sagen. Erstaunlich deutlich ging das Spiel in drei Sätzen zugunsten von Frank und Ingo aus. Akt eins. Unser eigenes Doppel (Markus und Eckhard) war lange Zeit unentschlossen, wohin wollte sich das Glücksblatt wenden? Ich denke, unser Sieg gegen Martin und Dragan resultierte aus den paar Trainingseinheiten mehr, die wir mittlerweile angesammelt hatten. Wir hatten wohl mehr Sicherheit in den Ballwechseln. Das entscheid Akt zwei. Marco und Jens hatten es ebenfalls zeitgleich mit Willi und Immo zu tun. Drei eher deutliche Sätze für die Vierte (stimmt doch, oder?) und schon stand es 3:0. Jetzt wurde es so richtig interessant, vom Standpunkt des Zuschauers und Zuhörers. Die beiden Einzelspiele des oberen Paarkreuzes waren heiß umkämpft. Frank versus Dragan hier und Marco versus Thomas Frey dort. Und hier ist nun der Punkt, wo ich Vereinsduelle hasse. Das ist fast biblisch. Jedenfalls rang Frank Dragan auf den letzten Metern einen knappen Sieg ab. Schweiß floß in Strömen. Akt vier. Akt fünf zwischen Marco und Thomas war hektisch, das muss reichen. Markus und Thomas Förster spielten am hinteren Ende der Halle, ich hörte Thomas manchmal etwas fluchen, nur leise, aber Zufriedenheit klingt anders. Markus gewann das Spiel. Der sechste Punkt war gemacht. Im siebten Aufzug gab es das Duell von Martin und mir. Ich will uns beide loben, es war ein ganz gutes Spiel. Ich glaube, wenn Martin mehr angegriffen hätte, wäre ich ins Trudeln gekommen. Und außerdem, der Hallenboden war sehr rutschig. Immo hatte im Pokal noch bei uns Ersatz gespielt, nun musste Ingo gegen ihn ran. Die Zahlen sagen drei zu null für Ingo. Aber war das Spiel wirklich so deutlich? Hätte es kippen können? Ihr wisst es selber besser. Jens war im Abschlussakt rasch gegen Willi mit zwei gewonnenen Sätzen in Führung gegangen, doch Willi drehte auf und gewann den dritten Satz. Jens' gefürchteter Rückhandtopspin führte im vierten Satz zum Sieg der Vierten. Was lernen wir daraus? Ich persönlich spiele lieber gegen auswärtige Mannschaften, dann muss ich mir beim Schreiben nicht so auf die Finger klopfen.