erfolgreiches Turnier in Sandhorst

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Sonne. Blauer Himmel. 24°C im Schatten. Dieses Wetter wünscht man sich derzeit in so manchen Teilen Deutschlands sehnlichst. Auch am Samstag hat man sich so etwas in Hannover herbei gesehnt. Fünf spielwütige Arminen haben es nicht mehr ausgehalten im nasskaltem Wetter Hannovers und so haben sie sich entschlossen das Wochenende in Sandhorst zu verbringen.

So mancher von euch fragt sich jetzt bestimmt, wo verdammt liegt Sandhorst? Was ist das? Ist es ein Strand? Nun, ihr sollt es erfahren! Sanhorst ist ein kleiner, ein sehr kleiner Stadtteil in Aurich. Mit dem Zug und dem Bus braucht man gute vier Stunden, bis man die einzige Schule im Stadtteil erreicht hat. Wo genau man sich hinbewegen muss, um zum Turnier zu gelangen, das haben Terje, Hannes, Josef, Nikolas und Hendrik in einem spannenden Selbstversuch herausgefunden. Am Freitag ging es gut gelaunt los mit dem Zug gen Leer. Aus Insiderkreisen war zu erfahren, dass bei den noch schulpflichtigen Kindern, die gute Laune durch eine Unterrichtsbfreiung entstanden war. Im Zug hat die Gruppe versucht sich untereinander Wizard beizubringen. In Leer angekommen stand man vor dem ersten Problem des Wochenendes. Wie kommt man nach Aurich? Die Antwort war swchnell von einem Einheimischen Ostfriesen zu erfragen - mit dem Bus. Eine gute Stunde Schlaf später - Niklolas ist weggedöst und auch Josef hatte es sich schlafend auf der Schulter einer Mitreisenden Dame gemütlich gemacht - hat die Gruppe Aurich erreicht. Da Nikolas schon einmal in Sanhorst war, sollte man meinen, dass er wissen muss, wo es langgeht. Weit gefehlt. Niko war genauso orientierungslos wie die Anderen auch. Man suchte und suchte. Den Smartphones sei Dank, hat die Gruppe ihr Ziel vor Einbruach der Dunkelheit dann doch noch erreicht. Der Start in der Juniorenklasse wurde abgesagt und dafür haben wir auf der Suche nach einer Einkaufsmöglichkeit unfreiwillig die Stadt Auich aus der Fußgängerperspektive kennenglernt. Nach dem Abendessen haben die fünf dann doch noch einen Blick in die Halle gewagt und ein paar Bälle geschlagen. Ein paar Stunden später ging es dann auch ins Bett.

Samstagmorgen, früh am Morgen klingelte der erste Handywecker, der eine wütende reaktion der umliegenden Zeltbewohner hervorrief. Nachdem alle Arminen wach waren ging es zum Frühstück. Frische Brötchen, Salami, Kaffe, Schinken, Käse, Frischkäse, Lachs, Kakao ... einfach lecker. Gut gestärkt konnte sich eingespielt werden und im Wettkampf gab es auch top Ergebnisse. Terje und Hannes schieden bei den A-Schülern im Viertelfinale aus. Josef konnte sich hier durchsetzen und erreichte den dritten Platz. In der nachfolgenden Konkurrenz, Jugend 0-1300, schied Terje knapp im Achtelfinale aus. Hannes und Josef, der König der Freilose, erreichten beide das Halbfinale, welches sie aber beide verloren und sich so den dritten PLatz teilten. Nikolas kam bei den Jungen 0-3000 bis ins Viertelfinale. Nach den vielen Spielen waren die Athleten nicht im Ansatz erschöpft und man trainierte an den freien Tischten bis zum Abend.

Der letzte Tag begann wieder mit einem hervorragenden Frühstück, das die Küchenelfen herbeigezaubert haben. Nikolas wollte bei den Herren bis 1800 antreten, doch er wurde leider vergessen. Hendrik trat bei den Herren bis 1400 an und mogelte sich irgendwie bis ins Achtelfinale vor. Da war dann aber das Limit erreicht und er schied aus. Hannes erwischte einen besseren Start und holte sich bei den B-Schülern den dritten Platz.

Nach dem Ausscheiden wurden die Zelte eingepackt und die Badenstedter haben die "Nachbarn" dann zum Bahnhof nach Mrienhafe gefahren. Vielen Dank für diese tollte "Nachbarschaftshilfe"! Wieder in Hannover angekommen blickten die Fünf dann voller Freude auf drei Tage zurück. Mit diesen positiven Gedanken lässt es sich doch am Monatg leichter in das neue Schuljahr durchstarten!

Liebe Grüße von Josef, Terje, Hannes, Nikolas und Hendrik